PRINZESSINENSÖCKCHEN

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Foto: Barbara Prasch

Söckchen für Prinzessin Lotta! mit vielen kleinen Perlen! Wie sich das für eine Prinzessin gehört!

Die Perlen sind vorher auf das Garn aufgefädelt und dann auf der rechten Seite mit eingestrickt. Das erfordert etwas Übung und am einfachsten geht es mit rechts verschränkten Maschen.

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Foto: Barbara Prasch

ERSTE BLÜTEN IM FRÜHLING

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Eine Frühlingsmütze! Aus Baumwollgarn! Mit schönen Rosenblüten!

Die Sehnsucht nach der wärmenden Frühlingssonne ist groß und die dicken Wintermützen gehören zurück in den Schrank. Deshalb ein Baumwollmützerl mit Vorfreude auf die ersten Rosenblüten.

Und jetzt noch eine Variante der Rosenblüte in einem Stirnband. Der einzige Wermutstropfen ist das Auffädeln der Perlen in der richtigen Reihenfolge. Aber bei den Handstulpen geht es schon schneller und macht richtig Spass. Die kleinere Blüte wird dreimal wiederholt, so kann man sie beim zweiten Stulpen schon fast auswendig.

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Vorsicht! Perlenstricken macht süchtig!

KINDERJANKER AUS RESTEN

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Mein erstes Werk seit dem Armdesaster. Da ich nur rechte Maschen stricken kann – linke macht mein Arm noch nicht mit – besteht der kleine Janker auch nur aus solchen. Auch wenn das Muster etwas anderes vermuten lässt, entsteht es nur durch Abheben und rechts stricken. Das Garn aus der Schafwollspinnerei Höfer ist der Klassiker für jeden Janker. Es ist nicht so weich wie manche Merinowolle, aber dafür formstabil und wasserabweisend und ein Kind aus den Bergen hat damit sicher kein Problem. Bin gespannt, was meine Enkelin sagt…..

Museum der fünf Kontinente

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Es gibt Dinge die vermutet man nicht in der Afrikaabteilung des Museums der fünf Kontinente. So z.B. diese kunstvoll gestrickte Mütze. Da hat jemand sein Handwerk verstanden. Wenn meine Hand es zulässt, werde ich dieses Objekt nachstricken – wir werden sehen, ob es gelingt.

Im Museum sind wir sehr gerne, da der Onkel meines Opas seine Sammlung dem damaligen Völkerkundemuseum überlassen hat und wir immer wieder voller Freude die Stücke entdecken, die er auf seinen zahlreichen Expeditionen als Forscher und Schiffsarzt mitgebracht hat. Das hat mir eine fremde Welt nährgebracht, die ich sonst nicht in dieser Form wahrgenommen hätte.

Dieses Mal waren wir mit unserer Enkelin Amelie und sie war natürlich von den Indianern total begeistert. Nur ihr Opa passte nicht in die Höhle mit den schönen Spielfiguren…….das war schade.

 

Hamburger Wollfabrik

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Wenn ich schon nicht stricken kann, dann wenigstens Wolle kaufen!

Wir haben einen großen Ausflug nach Dänemark gemacht und auf dem Rückweg konnten wir den Lagerverkauf der Hamburger Wollfabrik besuchen. Wir kamen gerade zur Kaffeepause und wurden sofort zu Kaffee und Kuchen eingeladen! Der Apfelkuchen war super und die Damen sehr, sehr nett! Und dann kam die Qual der Wahl! Man kann die Stärke des Garns selbst festlegen und mit der Wollqualität spielen. Die Konen mit dem Einzelfaden werden dann in der gewünschten Stärke auf eine eigene Kone gewickelt. Ich habe mich für drei Fäden, also 233m Lauflänge auf 50g, entschieden – 70% Merino 30% Cashmere.

In einer Woche kommt der Gips runter und dann darf ich hoffentlich bald wieder stricken und mein neues Garn ausprobieren!

AUSGEBREMST

Leider, leider, leider kann ich weder stricken noch mich im Schnee vergnügen. Eine Eisplatte hat mir den Boden unter den Füssen weggezogen und die Knochen meines linken Armes schwer verschoben. Ein netter Unfallchirurg hat sie wieder geordnet und miteinander verschraubt. Sechs Wochen zum Lesen, Nachdenken, Spazierengehen…….

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Zum Glück ist keinen halben Meter Pulverschnee, sonst wäre es schwer auszuhalten.

LIEBLINGSMÜTZE VERLOREN

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Das war sie, die Lieblingsmütze!

Jetzt wird’s eng. Das ganze Jahr nehme ich mir vor, Anfang Dezember alle Geschenke fertig zu haben, aber das klappt nie. Immer äussert einer der Lieben noch einen dringenden Wunsch oder, wie es uns am Wochenende passiert ist, es geht etwas verloren. Christoph hat seine Lieblingsmütze verloren! Und genau so eine soll es wieder sein. Zum Glück hab ich Muster und alle Notwendigen Informationen aufgeschrieben und so kann ich versuchen, sie originalgetreu nachzustricken. Bin gespannt, ob das gelingt…….

 

FARBENRAUSCH

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Wenn die Blätter sich färben und die Natur sich in den schönsten Farben überschlägt, neige ich dazu mich in Grautöne zu hüllen. Mein Schal im Farbverlauf, gestrickt mit „Puno“, wieder im Wabenmuster, war kein kleines Werk für zwischendurch, wie ich anfangs dachte. Es erforderte doch viel Mühe. Aber das Ergebnis lässt sich sehen.

SOMMERPAUSE BEENDET

Noch ist er da, der Jahrhundertsommer! Aber am Abend kann man schon ein Strickjäckchen gebrauchen oder den wunderbaren Poncho vom Frühling. Ehrlich gesagt, hab ich genau an drei Abenden nicht gestrickt, weil es sogar mir zu heiß war. Ansonsten hab ich mich einfach umgestellt und die dicke Schafwolle im Korb gelassen und mit dünnen Mischgarnen gestrickt. Und natürlich kleinteilig, damit nichts Warmes auf den Beinen liegt. Also Füsse ins Plantschbecken, dem Enkelkind zugeschaut und so ist dieser Loop entstanden.

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Freu mich schon auf den ersten Herbststurm, dem ich so trotzen kann.

Und was noch ein Zuckerl bei diesem Loop ist. Durch das zweifarbige Patentmuster und die Doublefaceborte hat er eine zweite rechte Seite!

Looppink