NIEMALS OHNE – AUCH BEI 32 GRAD!

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Auch wenn die Außentemperaturen uns zum Schwitzen bringen, findet sich immer ein kühles Eckchen zum Stricken. Und schließlich müssen wir ja an den nächsten Herbst denken. Diese Weste ist ziemlich lang und etwas weiter als meine letzten Trachtenwesten und hat schräge Taschen! Sehr gemütlich und an kühlen Sommerabenden erprobt und für gut befunden. Das Garn ist von Isager und in meinem Lieblingswollladen erstanden.

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Karin Leonhart mit meiner Wolle! Bessere Beratung gibt’s nicht!

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Auch wenn mein Muster nicht aufregend ist, trotzdem gelungen, finde ich!

VIEL ZU TUN……

LebendigesWasser Kopie

Nach 5 Jahren Ausstellungspause ist es wieder soweit. Die evangelische Erlöserkirche in Rosenheim hat mich eingeladen, kalligraphische Bilder auszustellen. Gerne hab ich diese Einladung angenommen. Wegen der Pandemie wurde leider alles zweimal verschoben. Jetzt ist es soweit! Am ersten Juli ist Eröffnung!

 

FRÜHLINGSJACKE

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Meine neue Lieblingsjacke! Mit Kapuze und großen Taschen! Fast ein Mäntelchen, ideal für Draußenmenschen!

Wie jedes Jahr – außer in Coronazeiten – verbrachten wir ein paar Frühlingstage an der Soca in Slowenien. Es war noch sehr kalt und in der Nacht hatte es auch mal Minusgrade. In unserem VW-Bus ist das kein Problem, aber um die neue Jacke war ich doch sehr dankbar.

Das Garn, Alpacaqueen von Schoppel ist halb Alpaca und halb Wolle. Es ist gewalkt und dadurch schön zu stricken. Bei einer Länge von 75cm war es aber ein ziemliches Stück Arbeit. Umso schöner ist es dann, wenn so ein Projekt auch beim Tragen so viel Freude macht.

Natürlich sind auch wieder Socken im Urlaub entstanden. Der Weg nach Volarje ist ziemlich genau eine Socke lang. Also gibt es eine Hin- und eine Rückfahrsocke:

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Die Socken darunter hab ich daheim schon angefangen und genießerisch an der Soca fertiggestellt.

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AUF DER SUCHE NACH DEM SOMMERGARN

WolleStrickpunkt

Auf der Suche nach dem Sommergarn bin ich wieder einmal in Murnau gelandet! Der Strickpunkt von Karin Leonhart ist unübertroffen! Der Laden ist nicht groß, aber die Garne, die sie hat, sind so gut ausgewählt, dass ich immer etwas Passendes finde. Außerdem ist sie vom gleichen Strickfieber befallen wie ich und bietet eine unschlagbare Beratung.

Wir haben den Ausflug nach Murnau mit einer Übernachtung im Beinhofer verknüpft und sind am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein um den Staffelsee geradelt.

Staffelsee

 

ES WIRD FRÜHLING

Winterlinge

Mit grosser Kraft wachsen die Winterlinge durch das Herbstlaub. Es ist wie immer ein Spektakel! Zuerst erblühen ganz zaghaft die ersten Leberblümlein und dann explodiert an den sonnigen, geschützten Stellen die ganze Pracht der Frühlingsblüher!

Im letzen Monat hab ich durch die Coronaquarantäne – auch ich hatte einen Impfdurchbruch – so viel gestrickt wie selten. Aber es waren meist noch Wintermodelle und Mützen. Einen Pullover möchte ich Euch dennoch zeigen. Er ist zu einem Liebling geworden. Gestrickt mit Como von Lamana, wie immer superweich und leicht.

Prilblumenzöpfe

 

POJEKT TRACHTENWESTE ABGESCHLOSSEN

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Eigentlich sollte sie ja ein Weihnachtsgeschenk werden. Das hab ich dann doch nicht ganz geschafft. Immer wieder unterschätze ich die Größe meines Mannes und überschätze meinen Zeitvorrat. Am 31. Dezember um 23:30 Uhr war sie dann endlich fertig! Gegen die Farbwahl meines Liebsten hab ich mich schon ein bißchen gewehrt, aber er muss sie ja anziehen. Also hab ich nachgegeben und das Grün mit dem Anthrazit akzeptiert. Als er dann noch mit Hirschhornknöpfen ankam, war ich schon ein bisschen erstaunt……

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Aber vor allem, weil es doch sehr kleidsam für ihn ist und gar nicht so bieder wirkt, wie ich anfangs dachte.

Die Muster sind ganz klassisch nach Lisl Fanderl. Sie hat immer gerne Flächenmuster mit Zugmaschenmustern kombiniert. Heute ist das völlig aus der Mode gekommen – zu Unrecht, wie ich finde! Die Flächenmuster in ihren Büchern sind anspruchsvoll zu stricken – es wird also nie langweilig – und die Struktur nur durch rechte und linke Maschen ist immer wieder eindrucksvoll.

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Die Wolle ist übrigens von Ferner aus dem Lungau, von Schafen, die dort grasen. Sie strickt sich sehr gut, allerdings neigt sie dazu, sich zu spalten. Sie ist wunderbar weich und ich hoffe, sie leiert nicht aus wie Merinogarne.

Wir sind jetzt beide sehr zufrieden mit dem Werk und er zieht die Weste sogar zum Radeln an. So soll es sein…..

DAS WEIHNACHTSZUCKERL FÜR TREUE LESER

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So viele Leser meines Blogs haben nach der Anleitung für den Schal mit den beidseitigen Zöpfen gefragt. Hier ist sie!

Genau die richtige Strickerei für die Feiertage! Nicht schwierig, ein wunderbares Garn, einen Tee und Weihnachtsplätzchen dazu, schöner geht´s kaum!

Frohe Weihnachten!

Anleitung

Material:

4 Knäuel Lamana Premia, 60% Mohair (Super Kid) 40% Seide, LL 300m / 25g,

4 Knäuel Lamana Modena, 70% Schurwolle (Merino Superfine) 30% Kaschmir,

LL 335m / 25g

Rundstricknadel 3,75mm

Zopfnadel

Stumpfe Sticknadel

Die Garne werden zweifädig verstrickt.

Grundmuster: 2 M rechts, 2 M links.

 

1.

114 M mit Rundstricknadel 3,5mm anschlagen und im Grundmuster 18 Reihen stricken. Die Anschlagsreihe gilt als erste Reihe.

2.

In der 19. Reihe wie folgt zopfen:

Randmasche, *16 M im Grundmuster stricken, 8 M auf die Zopfnadel heben und vor die Arbeit legen, 8 M stricken, die 8 M der Zopfnadel stricken*, **noch zweimal wiederholen, 16 M stricken, Randmasche. Rückreihe stricken wie die M erscheinen.

3.

18 Reihen stricken.

4.

In der 39. Reihe wie folgt zopfen: Randmasche, *8 M auf die Zopfnadel heben und hinter die Arbeit legen, 8 M stricken, die 8 M der Zopfnadel stricken, 16 M im Grundmuster stricken, *, **noch dreimal wiederholen. 8 M auf die Zopfnadel heben und hinter die Arbeit legen, 8 M stricken. Randmasche. Rückreihe stricken wie die M erscheinen.

5.

Diese 40 Reihen stets wiederholen.

6.

Nach ca. 195 cm das letzte Mal zopfen. 18 Reihen im Grundmuster stricken, abketten.

7.

Fäden vernähen.

© Angela Mayer Spannagel

Viel Freude beim Stricken!

WEICHE HANDSCHUHE FÜR DIE ERSTEN SCHNEEBÄLLE

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Zopfmuster mal anders! Anstatt die Maschen zu verkreuzen, werden sie hier einfach umwickelt. Dadurch ist das Muster um einiges flacher als beim klassischen Zopf. Und wer hat es erfunden? Die JapanerInnen natürlich. Sie setzen einfach immer noch eins drauf – in allen Techniken.

Als Wolle hab ich mir Cashmere Queen (45% Schurwolle (Merino medium), 35% Kaschmir, 20%Seide) von Schoppel ausgesucht. Ein wahrer Handschmeichler dieser Handschuh.

EIN FUCHS SCHLEICHT DURCH DEN GARTEN

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Endlich ist sie fertig, die von Amelie bestellte Fuchsjacke!

Das Garn „HanfWerk“ von Schoppel ist farblich so ähnlich wie der Sommerpelz des Fuchses. Amelie hat es gefallen, allerdings musste sie lange warten. Die Jacke war doch viel mehr Arbeit, als ich dachte. Das Muster – kraus rechts – verschlang viel Garn, ist mühsam und nicht sehr abwechslungsreich. Dennoch hat es die Oma geschafft!

Und Hauptsache das Enkelkind ist glücklich und zieht den neuen Pelz auch gerne an.